Mit “Django Unchained” verpflanzt Quentin Tarantino das Nibelungenlied in den Wilden Westen. Der Kultregisseur thematisiert die Sklaverei in den Südstaaten der USA, kurz vor Beginn des Sezessionskrieges, und sorgte damit für Unruhe bei der amerikanischen Öffentlichkeit, die diesen dunklen Punkt ihrer Vergangenheit lieber ausblendet. Bei einer Pressekonferenz sagte Tarantino, er habe in der Schule mehr über den Goldrausch gelernt als über die Sklaverei. Aber auch wenn er die Grausamkeiten der Sklaverei plastisch darstellt, in “Django Unchained” geht es letzten Endes um das, was alle Tarantino-Filme bestimmt: Um Rache.

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