Vor kurzem lief im Fernsehen “New Moon”, der zweite Teil der unsäglichen “Twilight”-Saga. Nach der Hälfte musste ich ausschalten, weil die Handlung lahm und eindimensional ist, was nicht zuletzt an dem farblosen, bräsigen weiblichen Hauptcharakter liegt. “Twilight” lebt von seinen Klischees, aber leider ist Bella nur ein weiterer Tiefpunkt in der langen Reihe nervtötender Filmheldinnen . Hier meine Top 5 der peinlichsten weiblichen Filmfiguren aller Zeiten:

5. James Bond 007 – Im Angesicht des Todes

Die meisten Bond-Girls sind schlau und gewandt, Stacey Sutton (Tanya Roberts) ist das Anti-Bond-Girl. Als sie in einem Aufzugsschacht stecken bleibt, schafft sie es nicht, über einen ein Meter hohen Stahlbalken zu klettern. Die Szene, in der ein geriatrischer Roger Moore sie eine Leiter herunter tragen muss, ist einfach nur peinlich.

4. Er steht einfach nicht auf dich

Stellvertretend für alle romantischen Komödien, in der ein simples Missverständnis zum Riesendrama aufgebauscht wird (Mann spricht mit Frau, Filmheldin stürzt in Verzweiflung und verlässt das Land, statt zu versuchen, die Situation aufzuklären, es stellt sich heraus, es war nur seine Schwester).

3. Vertigo

Erst lässt sie von einem Typen dazu einspannen, ihm beim Mord an seiner Frau zu helfen, dann lässt sie sich von einem anderen Typen wie das Opfer anziehen. Selbstverleugnung vom feinsten. Diese Frau hat einige ernsthafte Probleme mit ihrem Selbstwertgefühl.

2. Die Fliege

Was soll man tun, wenn ein zu einem Fliegenmonster mutierter Wissenschaftler das Experiment an einem selbst wiederholen will? Vielleicht etwas mehr als rumheulen und sich von Jeff Goldblum rumschubsen zu lassen, so wie Geena Davies in David Cronenbergs Version von “Die Fliege”.

1. The Shining

Zu sehen, wie Shelley Duvall quietschend durch das Hotel irrt, lässt die Vermutung aufkommen, dass Stanley Kubrick ihre Rolle absichtlich so nervig angelegt hat, damit sich das Publikum wünscht, Jack Nicholson probiert endlich seine Axt an ihr aus.